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Renin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400890-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Renin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400890-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane **REN**-Gen kodiert Renin, eine Aspartylprotease, die das Renin–Angiotensin–Aldosteron-System einleitet, indem sie Angiotensinogen spaltet und dadurch Angiotensin I erzeugt. Auf diese Weise reguliert Renin die Bildung von Angiotensin II sowie nachgeschaltete Signalwege, die den Gefäßtonus und den Elektrolythaushalt steuern. Die Reninaktivität ist in endokrine Rückkopplungsschleifen eingebunden, an denen Aldosteron, sympathische Signalübertragung und die renale Natriumhandhabung beteiligt sind, wodurch Nierenphysiologie und systemische Hämodynamik miteinander verknüpft werden. Eine Fehlregulation der **REN**-Expression oder eine pathologische Aktivierung des Reninwegs ist mit Hypertonie, kardiovaskulärem Remodeling und der Pathophysiologie der chronischen Nierenerkrankung assoziiert. Als sezerniertes Enzym, das hauptsächlich von juxtaglomerulären Zellen produziert wird, stellt Renin zudem einen gut untersuchbaren Ansatzpunkt dar, um Stimulus‑Sekretions‑Kopplung und transkriptionelle Kontrolle in Nieren- und Gefäßzellmodellen zu analysieren.
Renin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen REN-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Renin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des REN-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der REN-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Renin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native REN-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Renin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Renin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem REN-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.