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RAP1GDS1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404022-ACT | 20 µg | $397.00 |
PCYT1A kodiert die Cholinphosphat-Cytidylyltransferase A (CCT A), das geschwindigkeitsbestimmende Enzym des CDP-Cholin-(Kennedy-)Wegs, der Phosphatidylcholin erzeugt – ein wichtiges strukturelles Lipid eukaryotischer Membranen. Durch die Steuerung der Phosphatidylcholin-Synthese beeinflusst CCT A die Membranbiogenese, die Dynamik von Lipidtröpfchen sowie die Homöostase von ER und Golgi und verknüpft damit die Lipidverfügbarkeit mit Organellenfunktion und Zellwachstum. Die PCYT1A-Aktivität ist mit umfassenderem Phospholipid-Remodeling und dem Lipoproteinstoffwechsel verknüpft und prägt dadurch Membranzusammensetzung und Signalübertragungskompetenz. Eine veränderte PCYT1A-Funktion wird mit erblichen Störungen des Phospholipidstoffwechsels in Verbindung gebracht und kann zelluläre Stressantworten sowie Differenzierungsprogramme beeinflussen, die für metabolische und neuroentwicklungsbezogene Phänotypen relevant sind.
RAP1GDS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RAP1GDS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RAP1GDS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RAP1GDS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RAP1GDS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RAP1GDS1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RAP1GDS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RAP1GDS1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RAP1GDS1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RAP1GDS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.