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Rad54 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401750-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Rad54 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401750-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RAD54L kodiert die humane, DNA-abhängige ATPase Rad54, eine zentrale Komponente der homologen Rekombination, die Chromatin umbaut und während der Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen die RAD51-vermittelte Stranginvasion fördert. Rad54 wirkt im Fanconi-Anämie/BRCA-DNA-Reparaturnetzwerk, um die Stabilität der Replikationsgabel zu unterstützen, die Postreplikationsreparatur zu erleichtern und unter genotoxischem Stress die Genomintegrität zu bewahren. Eine Störung von RAD54L beeinträchtigt die hochfidele Rekombination und kann die Reparatur in Richtung fehleranfälliger Signalwege verschieben, was zu chromosomalen Umlagerungen und der in der Krebsbiologie beobachteten Anhäufung von Mutationen beiträgt. RAD54L wird daher häufig als mechanistischer Einstiegspunkt genutzt, um Signalwege der DNA-Schadensantwort, die Dynamik der Rekombination und Determinanten genomischer Instabilität zu untersuchen.
Rad54 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RAD54L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RAD54L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RAD54L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RAD54L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.