Date published: 2026-7-11

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PSM CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401947-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • PSM CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • PSM CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom PSM CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom PSM CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der FOLH1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PSM: sc-514444
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    PSM CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401947-ACT
    20 µg
    $397.00

    PSM CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-401947-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    FOLH1 kodiert das prostataspezifische Membranantigen (PSMA/PSM), eine Typ‑II‑transmembranäre Metallopeptidase mit Glutamat‑Carboxypeptidase‑Aktivität, die den extrazellulären Folatstoffwechsel und die glutamaterge Signalübertragung moduliert. In peripheren Geweben trägt FOLH1 zur Verarbeitung von Folat‑Polyglutamaten bei und unterstützt damit den Ein‑Kohlenstoff‑Stoffwechsel sowie die Nukleotidbiosynthese; im Nervensystem wirkt es als NAALADase, die N‑Acetylaspartylglutamat hydrolysiert und so die synaptische Verfügbarkeit von Glutamat beeinflusst. PSMA wird außerdem auf tumorassoziierter Neovaskulatur und in Kontexten der Prostata‑Zelllinie exprimiert, wodurch die Regulation von FOLH1 für Studien zu angiogenen Programmen, metabolischer Reprogrammierung und der Biologie zelloberflächenständiger Enzyme in krebsassoziierten Mikroumgebungen relevant ist. Diese Funktionen verknüpfen FOLH1 mit Signalwegen, die die Nährstoffnutzung, die extrazelluläre Peptidverarbeitung und signalabhängige Veränderungen des Zellzustands steuern.

    PSM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FOLH1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    PSM Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FOLH1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FOLH1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PSM-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FOLH1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PSM-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PSM-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FOLH1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.