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PSGR Double Nickase Plasmid (h) | sc-405966-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PSGR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405966-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
OR51E2 kodiert den beim Menschen prostataspezifischen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor (PSGR), einen olfaktorischen Rezeptor, der außerhalb seines eigentlichen Kontextes (ektopisch) im Prostataepithel und in weiteren peripheren Geweben exprimiert wird. Als sieben‑Transmembran‑GPCR ist PSGR an eine ligandenabhängige Signaltransduktion gekoppelt, die cAMP/PKA‑Signalwege, Calciumflüsse sowie nachgeschaltete MAPK‑ und PI3K‑assoziierte Signalwege aktivieren kann, welche die epitheliale Differenzierung, Migration und Entzündungsantworten prägen. Eine veränderte OR51E2‑Expression wurde bei Prostatakrebs und verwandten pathophysiologischen Veränderungen der Prostata beschrieben, was seine Nutzung als molekularen Ansatzpunkt zur Untersuchung tumorassoziierter Signalprogramme unterstützt. Funktionsstudien zu OR51E2/PSGR liefern zudem Erkenntnisse darüber, wie chemosensorische GPCRs den Zellstoffwechsel und Interaktionen mit dem Mikromilieu außerhalb des olfaktorischen Systems regulieren.
PSGR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OR51E2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OR51E2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OR51E2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OR51E2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.