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PRMT2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405107-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRMT2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405107-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRMT2 kodiert eine Protein-Arginin-Methyltransferase vom Typ I, die die asymmetrische Dimethylierung von Argininresten an Histonen und anderen nukleären Proteinen katalysiert und dadurch Chromatinstruktur und transkriptionellen Output mitprägt. Durch die Modulation RNA-Polymerase-II-gekoppelter regulatorischer Programme sowie methylierungsabhängiger Protein-Protein-Interaktionen trägt PRMT2 zur Kontrolle der Zellzyklusprogression, der Differenzierung und zellulärer Stressantworten bei. PRMT2 wurde mit Crosstalk zu Hormonrezeptor-Signalwegen und NF-κB-assoziierten Transkriptionsnetzwerken in Verbindung gebracht, wodurch seine Aktivität an kontextabhängige Entzündungs- und Stoffwechselregulation gekoppelt ist. Eine dysregulierte PRMT2-Expression oder -Aktivität wurde mit onkogenen Transkriptionszuständen und weiteren komplexen Krankheitsphänotypen assoziiert und macht PRMT2 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der epigenetischen Regulation.
PRMT2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRMT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRMT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRMT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRMT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.