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PRDM14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404426-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRDM14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404426-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRDM14 kodiert einen Transkriptionsregulator mit PR/SET-Domäne, der über epigenetische und transkriptionelle Kontrolle dazu beiträgt, Pluripotenzprogramme sowie die Kompetenz zur Keimbahnentwicklung zu etablieren und aufrechtzuerhalten. In menschlichen Zellen moduliert PRDM14 den Chromatinzustand und die DNA-Methylierungslandschaft und beeinflusst damit die Linienfestlegung, die Reprogrammierungseffizienz und entwicklungsbezogene genregulatorische Netzwerke. Eine aberrante PRDM14-Expression und eine fehlregulierte Pluripotenz-Schaltkreise wurden in mehreren Tumorkontexten mit veränderten Differenzierungszuständen und onkogenen transkriptionellen Programmen in Verbindung gebracht. Als Knotenpunkt in Stammzell-/„Stemness“-assoziierten Signalwegen wird PRDM14 häufig untersucht, um Mechanismen epigenetischer Regulation, Zellschicksalsentscheidungen und die Stabilität von Transkriptionsfaktor-Netzwerken zu analysieren.
PRDM14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRDM14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRDM14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRDM14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRDM14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.