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Polycystin-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422267-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Polycystin-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422267-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Pkd1 kodiert für Polycystin‑1, ein großes, membranassoziiertes, rezeptorähnliches Protein, das an primären Zilien und Zell‑Zell‑Kontakten lokalisiert ist, wo es mechanosensorische und adhäsionsabhängige Signale integriert. Polycystin‑1 wirkt mit Polycystin‑2 zusammen, um die intrazelluläre Ca2+-Signalgebung und nachgeschaltete Signalwege zu regulieren, die die epitheliale Polarität, Proliferation und planare Zellpolarität beeinflussen. Eine Störung von Pkd1 bringt ziliäre Signalnetzwerke und Programme der Tubulogenese aus dem Gleichgewicht und trägt so in Modellen der polyzystischen Nierenerkrankung zur Zystenbildung sowie zu progredienten renalen und extrarenalen Phänotypen bei. Daher wird Pkd1 häufig eingesetzt, um zilienabhängige Signaltransduktion, epitheliale Morphogenese und Genotyp‑Phänotyp‑Zusammenhänge in der Nierenbiologie zu untersuchen.
Polycystin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Pkd1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Pkd1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Pkd1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Pkd1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.