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PMM2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424790-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PMM2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424790-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Pmm2** kodiert die Phosphomannomutase 2 (PMM2), ein zytosolisches Enzym, das Mannose-6-phosphat und Mannose-1-phosphat ineinander umwandelt, um die Biosynthese von GDP-Mannose und dolicholgebundenen Oligosacchariden zu unterstützen. Diese Aktivität verknüpft **Pmm2** mit der N-Glykosylierung und umfassenderen Prozessen des Glykanaufbaus, die die Proteinfaltung, den Transport (Trafficking) und Interaktionen mit der extrazellulären Matrix beeinflussen. Eine Beeinträchtigung der PMM2-Funktion stört die Proteostase und die Glykosylierungsmuster an der Zelloberfläche und wirkt sich dadurch auf die Homöostase des sekretorischen Weges sowie auf die interzelluläre Signalübertragung aus. **Pmm2** wird daher häufig in Modellen kongenitaler Glykosylierungsstörungen und in systembiologischen Analysen der glykanabhängigen Regulation von Entwicklung, Immunität und Stoffwechsel untersucht.
PMM2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Pmm2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Pmm2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Pmm2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Pmm2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.