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PLIC-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408872-NIC | 20 µg | $410.00 |
UBQLN1 kodiert Ubiquilin‑1 (PLIC‑1), einen Ubiquitin‑ähnlichen/Ubiquitin‑assoziierten (UBL/UBA) Adapter, der polyubiquitinierte Substrate an das 26S‑Proteasom koppelt und die Proteinkontrolle (Proteinqualitätskontrolle) unterstützt. PLIC‑1 ist an der Homöostase des Ubiquitin‑Proteasom‑Systems, an der ER‑assoziierten Degradation (ERAD) sowie am Abbau fehlgefalteter oder aggregationsanfälliger Proteine beteiligt und überschneidet sich dabei mit autophagiebezogenen Signalwegen, die die Proteostase aufrechterhalten. Eine dysregulierte UBQLN1/PLIC‑1‑Funktion wurde mit zellulären Stressantworten und Proteinaggregations‑Phänotypen in Verbindung gebracht, die für Modelle neurodegenerativer Erkrankungen und andere Störungen mit beeinträchtigter Proteom‑Aufrechterhaltung relevant sind. Da UBQLN1 Abbauprozesse, Signalgebung und Stressanpassung beeinflusst, wird es aufgrund seiner Wirkung auf ubiquitinabhängige Signalwege und Proteostase‑Netzwerke in menschlichen Zellen breit untersucht.
PLIC-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UBQLN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UBQLN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UBQLN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UBQLN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.