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PLD6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410373-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane PLD6 kodiert eine Endonuklease der Phospholipase-D-Familie in der äußeren Mitochondrienmembran, auch bekannt als MitoPLD, die aus Cardiolipin Phosphatidsäure erzeugt und damit den Lipidstoffwechsel mit der mitochondrialen Dynamik verknüpft. Die PLD6-Aktivität trägt zur mitochondrialen Fusion und Architektur bei und ist in Keimzellen an Wegen der kleinen-RNA-Biogenese beteiligt, insbesondere über Funktionen in der piRNA-Prozessierung und der Transposon-Silenzierung. Durch den Einfluss auf den Umbau der mitochondrialen Membran und Mechanismen der Genomabwehr ist PLD6 für Studien zur Integrität der Keimbahn, zur Meiose und zu zellulären Stressantworten relevant. Eine Fehlregulation dieser Prozesse wurde mit reproduktiven Phänotypen und zellulären Defekten im Zusammenhang mit mitochondrialer Dysfunktion in Verbindung gebracht, was PLD6 als Ziel für mechanistische Untersuchungen stützt.
PLD6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLD6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLD6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLD6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLD6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.