Date published: 2026-7-15

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PKA IIβ reg CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402536-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • PKA IIβ reg CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • PKA IIβ reg CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom PKA IIβ reg CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom PKA IIβ reg CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der PRKAR2B-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PKA IIβ reg: sc-376778
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    PKA IIβ reg CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402536-ACT
    20 µg
    $397.00

    PRKAR2B kodiert die regulatorische Untereinheit IIβ der cAMP-abhängigen Proteinkinase A (PKA), einen zentralen Modulator der Aktivität der katalytischen Untereinheiten und ihrer subzellulären Lokalisation als Antwort auf cAMP. Über kompartimentierte Signalübertragung, die häufig durch A‑Kinase‑Ankerproteine (AKAPs) koordiniert wird, trägt PRKAR2B dazu bei, Phosphorylierungsdynamiken zu formen, die den Stoffwechsel, die Organisation des Zytoskeletts, Transkriptionsprogramme und synaptische Signalgebung beeinflussen. PKA‑abhängige Signalwege überschneiden sich mit GPCR‑Signalgebung, CREB‑vermittelter Genregulation und stressresponsiven Netzwerken, die die zelluläre Proliferation und Differenzierung steuern. Eine fehlregulierte cAMP/PKA‑Signalgebung unter Beteiligung von PRKAR2B wurde in der Literatur mit veränderten metabolischen Phänotypen und neurobehavioralen Prozessen in Verbindung gebracht, was die Relevanz für die Untersuchung der Signalintegration in krankheitsassoziierten Kontexten unterstreicht.

    PKA IIβ reg Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PRKAR2B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    PKA IIβ reg Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PRKAR2B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PRKAR2B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PKA IIβ reg-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PRKAR2B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PKA IIβ reg-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PKA IIβ reg-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PRKAR2B-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.