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Pin1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400485-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Pin1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400485-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **PIN1** kodiert **Pin1**, eine phosphorylierungsabhängige Peptidyl‑Prolyl‑cis/trans‑Isomerase, die **Ser/Thr‑Pro‑Motive** erkennt und Konformationswechsel katalysiert, welche **Proteinstabilität**, **subzelluläre Lokalisation** und die **Signaloutput** von Signalwegen steuern. Pin1 integriert Signale prolin‑gerichteter Kinasen und moduliert über Substrate wie **Cyclin D1**, **c‑Myc**, **p53** und **Tau** zentrale Prozesse der **Zellzyklusprogression**, **Transkriptionsregulation**, **DNA‑Schadensantwort** und **Stresssignalgebung**. Durch die Umformung phosphorylierter Proteinkonformationen beeinflusst Pin1 den ubiquitinvermittelten Abbau und die Checkpoint‑Kontrolle und verknüpft so die Dynamik der Phosphorylierung mit der Proteostase. Eine fehlregulierte PIN1‑Aktivität wurde mit onkogenen Signalprogrammen und neurodegenerativen Prozessen in Verbindung gebracht, wodurch Pin1 häufig als zentraler Knotenpunkt in mechanistischen Studien zur phosphorylierungsgetriebenen Regulation genutzt wird.
Pin1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PIN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PIN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PIN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PIN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.