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PGD synthase CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405437-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PGD synthase CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-405437-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **HPGDS** kodiert die hämatopoetische Prostaglandin-D-Synthase (PGD-Synthase), ein glutathionabhängiges Enzym, das Prostaglandin H2 in Prostaglandin D2 (PGD2) umwandelt. PGD2 ist ein bioaktiver Lipidmediator, der über DP1-/DP2-Rezeptoren signalisiert und anschließend zu Cyclopentenon-Prostaglandinen weiterverstoffwechselt wird. Dadurch wird die HPGDS-Aktivität mit dem Eicosanoidstoffwechsel, inflammatorischer Signalübertragung und redoxsensitiven zellulären Programmen verknüpft. Die HPGDS-Expression ist besonders in Immun- und myeloischen Zelllinien ausgeprägt und wurde im Zusammenhang mit allergischer Entzündung, Immunantworten der Atemwege und der Haut sowie neuroinflammatorischen Prozessen untersucht. Ein veränderter Fluss im PGD2-Signalweg kann die Rekrutierung von Leukozyten, Zytokinnetzwerke und den Gewebeumbau beeinflussen, wodurch HPGDS ein nützlicher Knotenpunkt für mechanistische Studien zu entzündungsassoziierten Krankheitsphänotypen ist.
PGD synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HPGDS-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PGD synthase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HPGDS-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HPGDS-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PGD synthase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HPGDS-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PGD synthase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PGD synthase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HPGDS-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.