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PDGF-D CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402406-ACT | 20 µg | $397.00 |
PDGFD kodiert den von Thrombozyten abgeleiteten Wachstumsfaktor D (PDGF‑D), einen sezernierten Wachstumsfaktor, der überwiegend über PDGFRβ signalisiert und so die Proliferation und Migration mesenchymaler Zellen sowie das Remodeling der extrazellulären Matrix reguliert. Die Aktivierung der PDGF‑D–PDGFR‑Achse schaltet nachgeschaltete MAPK/ERK-, PI3K/AKT- und STAT-Signalwege ein, die angiogeneseassoziierte Prozesse und das stromal‑epitheliale Crosstalk koordinieren. Eine fehlregulierte PDGFD-Expression wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten mit veränderter Fibroblastenaktivierung, vaskulärem Remodeling und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht, was PDGFD zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung parakriner Signalübertragung in komplexen Mikroumgebungen macht. In‑vitro- und In‑vivo-Modelle, die auf einer Perturbation von PDGF‑D basieren, werden häufig eingesetzt, um wachstumsfaktorgetriebene Veränderungen der Zellmotilität, des Überlebens und der Matrixablagerung zu analysieren.
PDGF-D Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PDGFD-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PDGF-D Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PDGFD-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PDGFD-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PDGF-D-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PDGFD-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PDGF-D-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PDGF-D-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PDGFD-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.