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PC-PLD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402056-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PC-PLD2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402056-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **PLD2** kodiert die Phospholipase D2 (PC‑PLD2), ein membranassoziiertes Enzym, das Phosphatidylcholin hydrolysiert und dabei Phosphatidsäure erzeugt – einen lipiden Second Messenger, der Membrankrümmung und Signal-Mikrodomänen mitprägt. Die PLD2-Aktivität ist in rezeptorvermittelte Signalwege eingebunden, darunter EGFR-, GPCR- und kleine GTPase-Signalgebung, und beeinflusst Vesikeltransport, Endozytose, Remodeling des Aktinzytoskeletts und Zellmigration. Über eine phosphatidsäureabhängige Regulation der mTOR- und MAPK-Signalwege trägt PLD2 zu metabolischen sowie wachstumsbezogenen Zellantworten bei und wurde mit inflammatorischen Signalausgängen in Verbindung gebracht. Eine Fehlregulation der PLD2-Signalgebung wurde in unterschiedlichen Kontexten beschrieben, etwa bei Tumorinvasivität, Chemotaxis von Immunzellen und neuroinflammatorischen Prozessen, was PLD2 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien lipidvermittelter Signalübertragung macht.
PC-PLD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLD2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.