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PC-PLD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402528-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PC-PLD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402528-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PLD1 kodiert die Phospholipase D1 (PC-PLD1), ein Phosphatidylcholin-spaltendes Enzym, das Phosphatidsäure als zentralen lipiden Second Messenger erzeugt. Über phosphatidsäureabhängige Signalgebung moduliert PLD1 den Membrantransport, Endozytose und Exozytose, den Umbau des Aktin-Zytoskeletts sowie rezeptorvermittelte Signalwege, die mit der mTOR-, MAPK- und PKC-Signalübertragung verknüpft sind. Die PLD1-Aktivität trägt zur räumlichen Organisation von Signalprozessen an Membranen bei und beeinflusst dadurch Zellmigration und Stressantworten. Eine fehlregulierte PLD1-Expression oder -Aktivität wurde mit der Invasion von Krebszellen, entzündlicher Signalgebung sowie der Thrombozyten- und Gefäßbiologie in Verbindung gebracht, was ihren Einsatz in Studien zur Tumorprogression, Immunität und kardiometabolischen Prozessen unterstützt.
PC-PLD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.