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PARP1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419018-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PARP1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419018-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen *Parp1* kodiert die Poly(ADP-Ribose)-Polymerase 1 (PARP1), einen chromatinassoziierten DNA-Schadenssensor, der als Reaktion auf Einzel- und Doppelstrangbrüche die PARylierung von sich selbst und anderen nukleären Proteinen katalysiert. PARP1 koordiniert die Basenexzisionsreparatur und die Reparatur von Einzelstrangbrüchen und beeinflusst die Stabilität von Replikationsgabeln durch die Rekrutierung von DNA-Reparaturfaktoren sowie durch Umbauten der Chromatinstruktur. Über die Genomwartung hinaus moduliert PARP1 Transkriptionsprogramme und inflammatorische Signalwege, einschließlich Crosstalk mit NF-κB- und Stressantwort-Signalwegen. Eine dysregulierte PARP1-Aktivität oder eine veränderte *Parp1*-Expression wird mit genomischer Instabilität in Verbindung gebracht und häufig in Zusammenhängen wie Krebsbiologie, Neurodegeneration und ischämiebedingten Gewebeschäden in Mausmodellen untersucht.
PARP1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Parp1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Parp1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Parp1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Parp1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.