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PAOX Double Nickase Plasmid (h) | sc-406710-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PAOX Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406710-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die humane PAOX (Polyaminoxidase) ist ein flavinabhängiges Enzym, das die Oxidation von N1‑Acetylspermin und N1‑Acetylspermidin katalysiert und damit zur Rückumwandlung von Polyaminen sowie zur zellulären Polyamin‑Homöostase beiträgt. Durch die Bildung von Spermidin/Putrescin und reaktiven Nebenprodukten wie Wasserstoffperoxid verknüpft die PAOX‑Aktivität den Polyaminstoffwechsel mit dem Redoxgleichgewicht und der Signalübertragung bei oxidativem Stress. Dieser Signalweg greift in Prozesse wie Zellproliferation, Differenzierung und Stressantworten ein, indem er intrazelluläre Polyaminpools moduliert. Eine Fehlregulation des Polyaminabbaus und der damit verbundene oxidative Stress wird u. a. im Kontext der Krebsbiologie, neurodegenerativer Erkrankungen und entzündlicher Gewebeschädigungen untersucht, was PAOX zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien macht.
PAOX Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PAOX-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PAOX abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PAOX-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PAOX-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.