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p38 beta MAPK11 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400173-ACT | 20 µg | $397.00 |
MAPK11 kodiert p38β, eine stressaktivierte mitogenaktivierte Proteinkinase der p38-MAPK-Familie, die extrazelluläre Signale wie inflammatorische Zytokine, oxidativen Stress und UV-Exposition in phosphorylierungsabhängige Signalausgänge übersetzt. p38β moduliert Transkriptionsprogramme sowie posttranskriptionelle Regulationsmechanismen, die über nachgeschaltete Substrate – darunter MAPK-aktivierte Proteinkinasen und Transkriptionsfaktoren – die Zytokinproduktion, Zellzyklus-Checkpoints, Apoptose und Differenzierung steuern. Die Aktivität von MAPK11 trägt zur angeborenen Immunantwort und zu weiteren Stressantwortwegen bei, die sich mit der NF-κB-regulierten Entzündung und dem Crosstalk innerhalb des MAPK-Netzwerks überschneiden. Eine Fehlregulation der p38-Signalübertragung wurde mit entzündlichen und neurodegenerativen Prozessen sowie – kontextabhängig – mit Tumorbiologie in Verbindung gebracht und unterstützt mechanistische Studien zur Umverdrahtung von Signalwegen und zur Stressanpassung.
p38 beta MAPK11 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAPK11-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
p38 beta MAPK11 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAPK11-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAPK11-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen p38 beta MAPK11-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAPK11-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von p38 beta MAPK11-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des p38 beta MAPK11-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAPK11-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.