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P2X7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400780-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
P2X7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400780-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane P2RX7-Gen kodiert den ATP-gesteuerten Ionenkanal P2X7, einen trimeren purinergen Rezeptor, der in Immun- und Gliazellen den Kationenfluss, die Membrandepolarisation und die Ausbildung lang anhaltender Poren reguliert. Die P2X7-Signalübertragung koppelt die Erkennung von extrazellulärem ATP an die Aktivierung des Inflammasoms, die Freisetzung von Zytokinen und regulierte Zelltodprogramme und ist dabei in NF-κB-, MAPK- und NLRP3-getriebene Entzündungswege eingebunden. Eine veränderte P2X7-Aktivität wird mit fehlregulierter Neuroinflammation, chronisch entzündlichen Zuständen und dem Umbau des Tumor‑Immun‑Mikromilieus in Verbindung gebracht, was P2X7 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung steriler Entzündung und von Stress-Signalwegen macht. Als Oberflächenrezeptor mit klaren funktionellen Readouts wird P2RX7 häufig in Modellen der Makrophagenaktivierung, mikroglialer Antworten und der Dynamik purinerger Signalgebung untersucht.
P2X7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen P2RX7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
P2X7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des P2RX7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der P2RX7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen P2X7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native P2RX7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von P2X7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des P2X7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem P2RX7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.