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p20-ARC Double Nickase Plasmid (h) | sc-405006-NIC | 20 µg | $410.00 |
ARPC4 kodiert p20-ARC, eine zentrale Untereinheit des Arp2/3-Komplexes, der verzweigte Aktinfilament-Netzwerke nucleiert, die für die Bildung von Lamellipodien, Membranruffling und eine dynamische Umgestaltung des Zytoskeletts erforderlich sind. Durch die Regulation der Aktinpolymerisation trägt p20-ARC zu Prozessen wie Zellmigration, Adhäsion, Endozytose und Phagozytose bei, indem es Signale von Rho-Familien-GTPasen und nukleationsfördernden Faktoren integriert und so die aktinabhängige Krafterzeugung steuert. Eine fehlregulierte Arp2/3-Aktivität und abnorme Aktindynamik wurden mit veränderter Zellmotilität und Invasionsphänotypen in Verbindung gebracht, was ARPC4 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung zytoskelettgetriebener Veränderungen macht, die für das Verhalten von Krebszellen sowie für neuroentwicklungsbezogene oder immunzelluläre Funktionen relevant sind.
p20-ARC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARPC4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARPC4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARPC4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARPC4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.