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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
p14ARF/p16 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400018-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
p14ARF/p16 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400018-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDKN2A kodiert zwei Tumorsuppressorproteine, p16INK4A und p14ARF, die über unterschiedliche Signalwege den Zellzyklusfortschritt und die Checkpoint-Kontrolle regulieren. p16 hemmt CDK4/6, begrenzt dadurch die RB-Phosphorylierung und sichert den Übergang von G1 nach S, während p14ARF MDM2 antagonisiert, um p53 zu stabilisieren und als Reaktion auf onkogenen Stress einen Zellzyklusarrest oder eine Seneszenz zu fördern. Über diese Verknüpfungen mit den RB- und p53-Netzwerken integriert CDKN2A proliferative Signale mit der Genomüberwachung und ist in Studien zur malignen Transformation häufig verändert. Der Verlust oder die Stilllegung von CDKN2A wird breit in Kontexten untersucht, die mit dysregulierter Proliferation, Umgehung der Seneszenz und veränderter Stressantwort-Signalgebung einhergehen.
p14ARF/p16 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDKN2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDKN2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDKN2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDKN2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.