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Oxytocin-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-400641-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Oxytocin-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400641-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane OXTR-Gen kodiert den Oxytocinrezeptor (Oxytocin-R), einen GPCR der Klasse A, der primär an Gq/11 koppelt und dadurch die Phospholipase-C-Signalgebung, die Mobilisierung von intrazellulärem Ca2+ sowie PKC-abhängige transkriptionelle Antworten stimuliert. Die OXTR-Aktivität überschneidet sich mit MAPK/ERK- und PI3K-Signalwegen und reguliert so die Kontraktilität glatter Muskulatur, sekretorische Programme und die Zell-Zell-Kommunikation, mit kontextabhängigen Effekten in reproduktiven Geweben und im zentralen Nervensystem. In Neuronen und Gliazellen prägt die OXTR-Signalgebung synaptische Plastizität und Schaltkreise für soziales Verhalten, während sie in peripheren Geweben entzündliche und stressresponsive Programme moduliert. Genetische und expressionsbezogene Variation in OXTR wurde im Zusammenhang mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen sowie mit reproduktiven und metabolischen Merkmalen untersucht, was OXTR zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien GPCR-vermittelter Signalgebung macht.
Oxytocin-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OXTR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OXTR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OXTR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OXTR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.