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OR2A1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-417340-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
OR2A1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-417340-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane OR2A1 kodiert einen olfaktorischen Rezeptor aus der Klasse‑A‑GPCR-Familie, der an die olfaktorische G‑Protein-Signalübertragung koppelt und so die durch Duftstoffe ausgelöste sensorische Transduktion reguliert. Nach Ligandenbindung aktiviert OR2A1 typischerweise Adenylatcyclase‑/cAMP-Signalwege, um die Aktivität zyklisch nukleotid‑gesteuerter Ionenkanäle sowie nachgeschaltete Programme der neuronalen Erregbarkeit zu modulieren. Obwohl OR2A1 am besten im Riechepithel charakterisiert ist, wurden Transkripte olfaktorischer Rezeptoren in verschiedenen peripheren Geweben nachgewiesen, was Untersuchungen zu ektoper GPCR-Signalgebung und kontextspezifischer transkriptioneller Regulation motiviert. Veränderte Expressionsmuster über Gewebe und Krankheitszustände hinweg haben OR2A1 zu einem nützlichen Markergen gemacht, um die Regulation sensorischer GPCR-Gene und chemosensorikbezogene Phänotypen in Zellmodellen zu untersuchen.
OR2A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen OR2A1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
OR2A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des OR2A1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der OR2A1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen OR2A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native OR2A1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von OR2A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des OR2A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem OR2A1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.