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OGFR Double Nickase Plasmid (h) | sc-407303-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OGFR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407303-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
OGFR (Opioid-Growth-Factor-Rezeptor) ist ein nukleozytoplasmatischer Rezeptor, der das endogene Opioidpeptid [Met5]-Enkephalin (Opioid Growth Factor) bindet und als negativer Regulator der Zellproliferation wirkt. Über die OGF–OGFR-Achse moduliert er die Progression des Zellzyklus, häufig in Verbindung mit der Kontrolle der DNA-Synthese und der Regulation von Checkpoints, und beeinflusst damit die Gewebehomöostase sowie regenerative Antworten. Expression und Signalübertragung von OGFR wurden in Kontexten fehlregulierten Wachstums untersucht, darunter Tumorbiologie und Modelle der Wundheilung, in denen eine veränderte proliferationshemmende Kontrolle zu krankheitsrelevanten Phänotypen beitragen kann. Als konservierter Regulator der Proliferation bietet OGFR einen mechanistischen Ansatzpunkt, um zu untersuchen, wie opioidspezifische Signalwege mit intrazellulären Pfaden interagieren, die die Zellzykluskontrolle steuern.
OGFR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OGFR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OGFR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OGFR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OGFR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.