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Nucleoredoxin Double Nickase Plasmid (h) | sc-413004-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **NXN** kodiert **Nukleoredoxin**, eine Oxidoreduktase aus der Thioredoxin-Familie, die den zellulären Redoxzustand mit Signalantworten verknüpft, indem sie reversible redoxabhängige Cystein-Modifikationen an Protein-Zielmolekülen katalysiert. Nukleoredoxin wird mit der Regulation der **Wnt/β‑Catenin-Signalübertragung** in Verbindung gebracht, und zwar über die redoxabhängige Kontrolle von Interaktionen mit **Dishevelled**, wodurch Transkriptionsprogramme beeinflusst werden, die an Proliferation, Differenzierung und Gewebehomöostase beteiligt sind. Außerdem trägt es zu oxidativen Stressantworten sowie zur redoxsensitiven Kontrolle der Proteinfunktion im Zytosol und in assoziierten Komplexen bei. Eine fehlregulierte NXN-Aktivität und veränderte Redoxsignalgebung wurden im Kontext von Entzündung, Neurobiologie, metabolischem Stress und der Umprogrammierung krebsrelevanter Signalwege untersucht, was NXN zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien redoxregulierter Signalkaskaden macht.
Nucleoredoxin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NXN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NXN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NXN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NXN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.