Date published: 2026-7-11

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NR3A CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403378-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • NR3A CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • NR3A CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom NR3A CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom NR3A CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GRIN3A-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    NR3A CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403378-ACT
    20 µg
    $397.00

    GRIN3A kodiert die NR3A‑Untereinheit von N‑Methyl‑D‑Aspartat-(NMDA)-Rezeptoren, einer Familie ionotroper Glutamatrezeptoren, die die calciumpermeable exzitatorische Neurotransmission und die synaptische Plastizität reguliert. Der Einbau von NR3A in Rezeptorassemblierungen moduliert die Kanaleigenschaften und beeinflusst damit die neuronale Erregbarkeit, aktivitätsabhängige Signalübertragung und die Reifung neuronaler Schaltkreise. Über seine Effekte auf die glutamaterge Transmission trägt NR3A zu Signalwegen bei, die die neuronale Entwicklung, synaptische Verfeinerung und erfahrungsabhängige Umgestaltung steuern. Veränderte GRIN3A-Expression oder ein Ungleichgewicht der NMDA‑Rezeptor‑Untereinheiten wurde mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher für mechanistische Studien zur Fehlregulation exzitatorischer Signalübertragung relevant.

    NR3A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GRIN3A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    NR3A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GRIN3A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GRIN3A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen NR3A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GRIN3A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von NR3A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des NR3A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GRIN3A-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.