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Notch 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401323-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Notch 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401323-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NOTCH2 kodiert Notch 2, einen einschichtig die Membran durchspannenden Transmembranrezeptor, der juxtakrine Signalübertragung vermittelt, um Zellschicksalsentscheidungen, Linienfestlegung und Gewebehomöostase zu regulieren. Nach Ligandenbindung (z. B. JAGGED- oder DELTA-ähnliche Liganden) wird durch proteolytische Prozessierung die intrazelluläre Notch-Domäne freigesetzt, die zusammen mit CSL/RBPJ und Koaktivatoren Transkriptionsprogramme moduliert und dabei mit Signalwegen integriert, die Proliferation, Differenzierung und Apoptose steuern. Die Aktivität von Notch 2 ist insbesondere für die Entwicklung hämatopoetischer und immunologischer Zellen, die Gefäß- und Skelettbiologie sowie die epitheliale Differenzierung relevant. Eine fehlregulierte NOTCH2-Signalgebung wurde mit Entwicklungsstörungen und diversen Krebserkrankungen in Verbindung gebracht, was NOTCH2 zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien zu Signaldynamik und transkriptioneller Regulation macht.
Notch 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOTCH2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOTCH2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOTCH2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOTCH2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.