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NOS2/iNOS Double Nickase Plasmid (m) | sc-421928-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NOS2/iNOS Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421928-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen Nos2 kodiert die induzierbare Stickstoffmonoxid-Synthase (NOS2/iNOS), ein Enzym, das während entzündlicher und angeborener Immunantworten aus L-Arginin Stickstoffmonoxid (NO) erzeugt. NOS2 wird auf Transkriptionsebene nachgeschaltet von Signalwegen wie NF-κB, JAK/STAT und der Interferon-Signalübertragung induziert und prägt dadurch die Aktivierung von Makrophagen, die antimikrobielle Abwehr sowie die redoxabhängige Modulation zellulärer Signalprozesse. Anhaltende iNOS-Aktivität kann nitrosativen Stress und Protein-S-Nitrosylierung auslösen und dadurch die mitochondriale Funktion, DNA-Schadensantworten und Apoptose beeinflussen. Eine veränderte Regulation von Nos2 wurde in Modellen für Infektionen, Autoimmunität, Neuroinflammation, kardiovaskuläre Dysfunktion und tumorassoziierte Entzündung beschrieben, was Nos2 zu einem zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien zu immunvermittelten Gewebeschäden macht.
NOS2/iNOS Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nos2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nos2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nos2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nos2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.