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NLRC5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-436677-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NLRC5 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-436677-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Nlrc5 kodiert NLRC5, einen zytosolischen Sensor der NLR-Familie, der als zentraler transkriptioneller Regulator der MHC‑Klasse‑I‑Antigenpräsentation fungiert, indem er die Expression von H2‑K/H2‑D, β2‑Mikroglobulin und Komponenten der Antigenprozessierung fördert. NLRC5 ist in angeborene Immun-Signalnetzwerke nachgeschaltet an Interferon‑Signalwege eingebunden und kann inflammatorische Transkriptionsprogramme modulieren, wodurch die Erkennung von Pathogenen mit der Priming‑Phase der adaptiven Immunantwort verknüpft wird. In Mausmodellen wurde eine veränderte Nlrc5‑Aktivität mit Änderungen der Immunüberwachung, einer veränderten Infektionsanfälligkeit und der Regulation von Tumor‑Immun‑Interaktionen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen NLRC5 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um die Dynamik der Antigenpräsentation, Mechanismen der Immunflucht und interferongetriebene Genexpression in relevanten Zellmodellen zu untersuchen.
NLRC5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nlrc5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nlrc5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nlrc5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nlrc5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.