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Nidogen Double Nickase Plasmid (m) | sc-421895-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Nidogen Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421895-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Nid1* kodiert Nidogen (Entactin), ein sulfatiertes Basalmembran-Glykoprotein, das Laminin- und Typ‑IV‑Kollagen-Netzwerke überbrückt und so die Architektur der extrazellulären Matrix stabilisiert. Nidogen unterstützt Zell‑Matrix‑Adhäsion, Migration und Mechanotransduktion, indem es Proteinassemblies der Basalmembran organisiert und integrinassoziierte Signalwege sowie die Gewebemorphogenese beeinflusst. Eine *Nid1*-abhängige Matrixintegrität ist relevant für Studien zur vaskulären und epithelialen Barrierefunktion, zur Organisation der neuromuskulären Endplatte und zur Organentwicklung, in denen Defekte der Basalmembran Differenzierung und Gewebehomöostase verändern können. Dysregulierte, nidogenhaltige Matrizes werden häufig in Modellen für Fibrose, Umbau des Tumormikromilieus und entzündliche Verletzungen untersucht, da sie permissive oder restriktive Gewebenischen mitbestimmen.
Nidogen Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nid1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nid1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nid1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nid1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.