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NG2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431202-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NG2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431202-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Maus-Cspg4 kodiert NG2 (auch bekannt als CSPG4), ein transmembranäres Chondroitinsulfat-Proteoglykan, das in Oligodendrozyten-Vorläuferzellen und Perizyten angereichert ist und dort Zelladhäsion, Migration und Proliferation reguliert. NG2 interagiert mit Komponenten der extrazellulären Matrix sowie mit integrinvermittelten Signalwegen, um die Zytoskelettdynamik und die Reaktionsfähigkeit auf Wachstumsfaktoren zu modulieren, und unterstützt so die vaskuläre Stabilisierung und die Entwicklung der weißen Substanz. Eine dysregulierte NG2/Cspg4-Expression wird häufig im Kontext der Gliom-Biologie, von Reaktionen auf demyelinisierende Verletzungen und des tumorassoziierten Stromaremodellings untersucht, wo sie den Zellzustand und Interaktionen mit der Gewebemikroumgebung beeinflussen kann. Als Linien- und Funktionsmarker wird NG2 in Mausmodellen breit eingesetzt, um den Erhalt von Vorläuferzellen, Differenzierungspfade und die Organisation der neurovaskulären Einheit zu untersuchen.
NG2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cspg4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cspg4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cspg4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cspg4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.