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NCAM/CD56 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400302-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NCAM/CD56 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400302-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NCAM1 kodiert das neuronale Zelladhäsionsmolekül NCAM/CD56, ein Glykoprotein der Immunglobulin-Superfamilie, das Ca²⁺-unabhängige Zell-Zell- und Zell-Matrix-Interaktionen vermittelt. Über homophile und heterophile Bindungen reguliert NCAM/CD56 das Neuritenauswachsen, die Axonleitung, synaptische Plastizität und Zellmigration und kann über Signalwege wie Fyn/FAK, MAPK/ERK sowie über zytoskelettales Remodeling wirken. Alternatives Spleißen und Polysialylierung modulieren die Adhäsionsstärke und die dynamische Zellbeweglichkeit während der Entwicklung und der Gewebereparatur. Eine fehlregulierte NCAM1-Expression oder -Modifikation steht mit veränderten neuroentwicklungsbezogenen Prozessen in Zusammenhang und wird zudem als funktioneller Marker in der NK-Zell-Biologie sowie in Studien zur Tumorzellinvasion und zu Immuninteraktionen verwendet.
NCAM/CD56 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NCAM1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NCAM1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NCAM1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NCAM1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.