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Myosin X Double Nickase Plasmid (h) | sc-402204-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Myosin X Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402204-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MYO10 kodiert Myosin X, einen unkonventionellen, aktinbasierten Motor, der an den Spitzen von Filopodien angereichert ist und dort die Initiierung und Verlängerung von Filopodien, den Transport von Fracht sowie die Dynamik des Zellrandes unterstützt. Myosin X interagiert mit Netzwerken der Aktinregulation und der Adhäsionsmaschinerie und trägt zu Prozessen wie Integrin-Trafficking, Membranprotrusion und gerichteter Zellmigration bei. Über diese Funktionen beeinflusst es die Umgestaltung des Zytoskeletts, Zell–Matrix-Interaktionen und intrazelluläre Transportwege, die für Morphogenese und Motilität wichtig sind. Eine dysregulierte MYO10-Aktivität und ein verändertes Filopodienverhalten wurden in der Literatur mit invasiven Zellphänotypen sowie mit Veränderungen in Signal- und Adhäsionsprogrammen in Verbindung gebracht, wie sie in Kontexten der Krebs- und Neurobiologieforschung untersucht werden.
Myosin X Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYO10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYO10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYO10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYO10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.