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Myc CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421770-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Myc CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421770-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Myc (c-Myc) ist ein basischer Helix-Loop-Helix-Leucinzipper-Transkriptionsfaktor, der in Mauszellen umfassende Genexpressionsprogramme koordiniert, welche Zellwachstum, Biomasseakkumulation, Zellzyklusprogression, Stoffwechsel und Ribosomenbiogenese steuern. Es wirkt nachgeschaltet von mitogenen Signalwegen wie Wnt/β-Catenin, Rezeptor-Tyrosinkinasen und MAPK/PI3K und formt Chromatin sowie die transkriptionelle Elongation durch Interaktionen mit MAX und weiteren Kofaktoren. Die Myc-Aktivität beeinflusst Antworten auf DNA-Replikationsstress, Apoptose und Differenzierungsentscheidungen und verknüpft Myc damit mit onkogener Transformation und Tumorerhalt in diversen Krebsmodellen. Eine fehlregulierte Myc-Expression ist außerdem für Entwicklungsphänotypen und Paradigmen der Geweberegeneration relevant, in denen Proliferation und Linienfestlegung streng reguliert sind.
Myc Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Myc-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Myc Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Myc-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Myc-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Myc-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Myc-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Myc-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Myc-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Myc-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.