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MOB2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-413424-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes MOB2 (MOB-Kinase-Aktivator 2) kodiert ein konserviertes Adapterprotein, das an Kinasen der NDR1/2‑Familie (STK38/STK38L) bindet und dabei hilft, deren Aktivierungszustand innerhalb Hippo-verwandter Signalnetzwerke zu regulieren. Über diese Interaktionen trägt MOB2 zur Kontrolle der Zellzyklusprogression, der Organisation des Zytoskeletts, der Zellpolarität sowie stressantwortlicher Signalwege bei, die zusammen Proliferation und Migration beeinflussen. Eine Fehlregulation von Komponenten der NDR/Hippo-Achse ist häufig mit veränderter Wachstumskontrolle und genomischer Stabilität assoziiert, wodurch MOB2 ein relevanter Knotenpunkt für die Untersuchung der Verschaltung dieser Signalwege in der Krebsbiologie und anderen Störungen der Gewebehomöostase ist. MOB2 bietet zudem einen mechanistischen Ansatzpunkt, um kinaseabhängige Transkriptionsprogramme und Phospho-Signaldynamiken in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
MOB2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MOB2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MOB2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MOB2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MOB2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MOB2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MOB2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MOB2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MOB2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MOB2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.