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MKP-4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405872-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MKP-4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405872-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DUSP9 kodiert die dualspezifische Phosphatase 9 (MKP-4), eine MAPK-Phosphatase, die Phospho-Threonin- und Phospho-Tyrosinreste auf MAPKs dephosphoryliert und dadurch die Kinase-Signalübertragung abschwächt. MKP-4 wird mit der Regulation der Dynamik der ERK- und p38-Signalwege in Verbindung gebracht und prägt zelluläre Antworten wie Proliferation, Differenzierung und Stresssignalgebung. Durch die Rückkopplungskontrolle von MAPK-Kaskaden beeinflusst DUSP9 inflammatorische und metabolische Signalnetzwerke und wurde in Kontexten untersucht, in denen die MAPK-Signalwegaktivität verändert ist, einschließlich krebsassoziierter Signalzustände. Eine veränderte DUSP9-Expression oder -Aktivität ist daher relevant, um MAPK-abhängige Phänotypen und Mechanismen der Signalwegkompensation in menschlichen Zellen zu untersuchen.
MKP-4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DUSP9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DUSP9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DUSP9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DUSP9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.