Date published: 2026-7-21

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MFSD2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-405672-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • MFSD2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • MFSD2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom MFSD2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom MFSD2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der MFSD2A-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    MFSD2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-405672-ACT
    20 µg
    $397.00

    MFSD2A kodiert MFSD2, einen natriumabhängigen Transporter für Lysophosphatidylcholine, der die Aufnahme von Docosahexaensäure (DHA) über endotheliale Barrieren vermittelt und insbesondere an der Blut-Hirn-Schranke eine wichtige Rolle spielt. Durch die Regulation des Lipideinstroms und der Phospholipidzusammensetzung von Membranen unterstützt MFSD2A die Neuroentwicklung, die Aufrechterhaltung neuronaler Funktionen und die Integrität der Barriere und ist zugleich in übergeordnete Wege des Lipidtransports und der metabolischen Homöostase eingebunden. MFSD2A trägt außerdem zur Unterdrückung der vesikulären Transzytose im Hirnendothel bei und verbindet seine Aktivität damit mit der Kontrolle des endothelialen Transports sowie einer dichten Barrierefunktion. Eine veränderte Expression oder Funktion von MFSD2A wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und einer fehlregulierten Barrierepermeabilität in Verbindung gebracht, was es für Studien zum ZNS-Lipidstoffwechsel und zur Endothelbiologie relevant macht.

    MFSD2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MFSD2A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    MFSD2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MFSD2A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MFSD2A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MFSD2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MFSD2A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MFSD2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MFSD2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MFSD2A-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.