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MEK Kinase-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404345-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes MAP3K4 kodiert MEK-Kinase 4 (auch MTK1 genannt), eine MAP-Kinase-Kinase-Kinase, die stromaufwärts der JNK- und p38-MAPK-Kaskaden wirkt. Als stress- und zytokinresponsiver Signalknoten trägt MEK-Kinase 4 dazu bei, Umwelt- und Entwicklungsreize mit Transkriptionsprogrammen zu verknüpfen, die Apoptose, Differenzierung und Entzündungsreaktionen steuern. Die Aktivität von MAP3K4 trägt zur Regulation der MAPK-vermittelten Signalweg-Kommunikation mit der DNA-Schadensantwort und der zellulären Stressanpassung bei – Prozesse, die in der Krebsbiologie und bei Immundysregulation häufig gestört sind. Eine Fehlregulation der MAP3K4–JNK/p38-Signalgebung wurde mit veränderten Zellschicksalsentscheidungen und abweichenden Reaktionen auf oxidativen und genotoxischen Stress in Verbindung gebracht, was ihren Nutzen als Modulator dieses Signalwegs in mechanistischen Studien unterstreicht.
MEK Kinase-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAP3K4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MEK Kinase-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAP3K4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAP3K4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MEK Kinase-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAP3K4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MEK Kinase-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MEK Kinase-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAP3K4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.