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MCT3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403973-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MCT3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403973-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC16A8 kodiert den Monocarboxylat-Transporter 3 (MCT3), einen protonengekoppelten Soluttransporter, der den transmembranen Transport von Laktat und anderen Monocarboxylaten vermittelt und damit die zelluläre pH-Homöostase sowie die metabolische Kopplung unterstützt. In menschlichen okulären Geweben ist MCT3 besonders im retinalen Pigmentepithel angereichert und trägt zum Laktat-Export aus der äußeren Retina bei, wodurch der glykolytische Fluss mit dem oxidativen Stoffwechsel über epitheliale Barrieren hinweg verknüpft wird. Als Mitglied der SLC16-Familie wirkt MCT3 in übergeordneten Signal- und Stoffwechselwegen des Monocarboxylat-Transports und der Säure-Basen-Regulation, die das Redoxgleichgewicht und die Metabolit-Signalgebung beeinflussen. Veränderte Monocarboxylat-Verwertung und eine dysregulierte Laktat-Transportfunktion wurden mit der Netzhautphysiologie und krankheitsrelevanten Prozessen in Verbindung gebracht, was SLC16A8 zu einem geeigneten Ziel für die Untersuchung metabolischer Transportmechanismen macht.
MCT3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC16A8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC16A8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC16A8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC16A8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.