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Mast Cell Chymase Double Nickase Plasmid (h) | sc-403686-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mast Cell Chymase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403686-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CMA1 kodiert die Mastzell-Chymase, eine granulaassoziierte Serinprotease, die während der Mastzelldegranulation freigesetzt wird und Entzündungs- sowie Gewebe-Remodeling-Antworten mitprägt. Die menschliche Chymase trägt zum Umsatz der extrazellulären Matrix und zur lokalen Signalübertragung bei, indem sie verschiedene Substrate verarbeitet, darunter vasoaktive Peptide und Zytokinvorstufen, und dadurch proteaseaktivierte sowie Renin–Angiotensin-assoziierte Signalwege im perivaskulären Mikromilieu beeinflusst. Eine fehlregulierte Chymase-Aktivität wurde mit allergischer Entzündung und chronischen fibrotischen Umbauprozessen in Verbindung gebracht, bei denen mastzellabgeleitete Proteasen die Rekrutierung von Leukozyten, die Gefäßpermeabilität und die Aktivierung stromaler Zellen modulieren. Entsprechend wird CMA1 häufig in der Atemwegs- und kardiovaskulären Biologie, in fibroinflammatorischen Signalnetzwerken und bei Mechanismen mastzellgetriebener Pathologie untersucht.
Mast Cell Chymase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CMA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CMA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CMA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CMA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.