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MAO-A Double Nickase Plasmid (h) | sc-401030-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAO-A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401030-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche MAOA-Gen kodiert die Monoaminoxidase A (MAO-A) der äußeren Mitochondrienmembran, ein flavinabhängiges Enzym, das die oxidative Desaminierung biogener Amine wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin katalysiert. Durch die Regulation des Monoamin-Umsatzes beeinflusst MAO-A die Homöostase von Neurotransmittern, die Dynamik synaptischer Signalübertragung und den oxidativen Stoffwechsel durch die Bildung von Aldehyden und Wasserstoffperoxid. Die MAOA-Aktivität ist mit der zellulären Redoxkontrolle und der mitochondrialen Funktion verknüpft und verbindet so den Monoaminabbau mit Signalwegen, die auf oxidativen Stress reagieren. Genetische Variation und Unterschiede in der Expression von MAOA wurden mit neuropsychiatrischen Phänotypen und Verhaltensmerkmalen in Verbindung gebracht, wodurch MAOA ein häufiges Ziel mechanistischer Studien zu monoaminergen Schaltkreisen und stressbezogener Biologie ist.
MAO-A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAOA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAOA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAOA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAOA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.