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Ly-6K Double Nickase Plasmid (h) | sc-404264-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ly-6K Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404264-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LY6K kodiert das humane, über einen Glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-Anker membrangebundene Oberflächenprotein Ly-6K, ein Mitglied der Ly6/uPAR-Superfamilie, das an der Zell-Zell-Kommunikation und der Modulation membrannaher Signalprozesse beteiligt ist. Die Expression von Ly-6K wurde mit Veränderungen im Verhalten epithelialer Zellen in Verbindung gebracht, darunter Proliferation, Migration und Invasion, was mit Funktionen in Signalwegen vereinbar ist, die an der Plasmamembran Adhäsionsdynamik und Wachstumsfaktorsignale integrieren. Eine fehlregulierte LY6K-Expression wird bei mehreren Tumorarten beschrieben und häufig als Marker oncogener Programme und aggressiver zellulärer Phänotypen untersucht. Diese Eigenschaften machen LY6K zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien der Tumorbiologie, der Regulation von Membransignalen und krebsassoziierter Transkriptionszustände.
Ly-6K Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LY6K-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LY6K abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LY6K-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LY6K-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.