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Ly-6D Double Nickase Plasmid (h) | sc-407742-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ly-6D Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407742-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LY6D kodiert Ly-6D, ein über einen Glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-Anker an der Zelloberfläche befestigtes Protein der Ly6/uPAR-Superfamilie, das mit der Festlegung epithelialer Linien und immunassoziierten Zellphänotypen in Verbindung gebracht wird. Ly-6D ist an Programmen der Zell-Zell-Interaktion beteiligt und kann Signalnetzwerke beeinflussen, die mit Differenzierung, Adhäsion und der Organisation von Membran-Mikrodomänen verknüpft sind. Eine dysregulierte LY6D-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten beschrieben und wird häufig als Marker für epitheliale oder linienrestriktierte Zustände herangezogen, was LY6D für Untersuchungen zur Tumorheterogenität und zu Zellzustandsübergängen relevant macht. Darüber hinaus ist die Biologie von LY6D für die Frage interessant, wie GPI-verankerte Proteine die räumliche Nähe von Rezeptoren und die nachgeschaltete Signalweg-Empfindlichkeit an der Plasmamembran modulieren.
Ly-6D Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LY6D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LY6D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LY6D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LY6D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.