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LTRPC7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402820-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LTRPC7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402820-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRPM7 (LTRPC7) kodiert einen bifunktionalen Ionenkanal mit Kinaseaktivität, der den Einstrom von Mg2+ und Ca2+ vermittelt und dabei die Homöostase zweiwertiger Kationen mit der Serin/Threonin-Phosphorylierung koppelt. Die Aktivität von TRPM7 beeinflusst die Zytoskelettdynamik, Zelladhäsion und -migration sowie die Membranerregbarkeit über Signalwege, die mit der Phosphoinositid-Signalgebung, der Mechanotransduktion und der kinaseabhängigen Regulation nachgeschalteter Effektoren verknüpft sind. Als zentraler Regulator des intrazellulären Magnesium- und Calciumgleichgewichts wurde TRPM7 im Zusammenhang mit Proliferation, Stressantworten und metabolischer Anpassung untersucht. Eine veränderte Funktion oder Expression von TRPM7 wurde mit Mechanismen neurologischer Schädigung, kardiovaskulärem Remodeling und krebsrelevanten Signalzuständen in Verbindung gebracht, was seine Eignung als Forschungsziel in mehreren Krankheitsmodellen unterstreicht.
LTRPC7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRPM7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRPM7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRPM7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRPM7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.