Date published: 2026-7-12

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LRP4 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401708-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • LRP4 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • LRP4 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom LRP4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom LRP4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der LRP4-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    LRP4 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401708-ACT
    20 µg
    $397.00

    LRP4 (low-density lipoprotein receptor-related protein 4) ist ein Single-Pass-Transmembranrezeptor, der als zentraler Organisator der extrazellulären Ligandensignalübertragung an der Zelloberfläche fungiert. In menschlichen Geweben ist LRP4 an Wnt- und agrinvermittelten Signalnetzwerken beteiligt, die die Organisation von Synapsen, die Clusterbildung von Rezeptoren und die Musterbildung in Geweben regulieren und damit Prozesse wie die Bildung der neuromuskulären Endplatte und die Skelett-/Knochenhomöostase unterstützen. Über Interaktionen mit sezernierten Liganden und Korezeptoren beeinflusst LRP4 nachgeschaltete Transkriptionsprogramme, die die Zell-Zell-Kommunikation und entwicklungsbiologische Signalwege steuern. Eine fehlregulierte Expression oder Funktion von LRP4 wurde mit neuromuskulären und knochenbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was es zu einem relevanten Ziel für mechanistische Untersuchungen der synaptischen Signalübertragung und der muskuloskelettalen Biologie macht.

    LRP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LRP4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    LRP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LRP4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LRP4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LRP4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LRP4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LRP4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LRP4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LRP4-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.