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LMO4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421448-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LMO4 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421448-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Lmo4 kodiert LIM domain only 4 (LMO4), ein nukleäres LIM-only-Adapterprotein, das multiproteinäre Transkriptionskomplexe zusammenbaut und kontextabhängige Genexpressionsprogramme moduliert. In Mausgeweben trägt LMO4 zur Entwicklungsmusterbildung und zu Zellschicksalsentscheidungen bei, indem es Interaktionen zwischen LIM-bindenden Partnern und weiteren Transkriptionsregulatoren koordiniert und dadurch Prozesse wie Differenzierung, Proliferation und neuronale Funktion beeinflusst. LMO4 wurde mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die die Transkriptionsregulation und Signalintegration steuern, einschließlich Netzwerken, die an der epithelialen und neuronalen Entwicklung beteiligt sind. Eine dysregulierte LMO4-Aktivität wurde mit einer aberranten Transkriptionskontrolle in Modellen der Tumorentstehung sowie mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen assoziiert, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zur Genregulation unterstützt.
LMO4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Lmo4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Lmo4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Lmo4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Lmo4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.