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LMO2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402169-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LMO2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402169-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LMO2 kodiert einen Transkriptionsregulator, der ausschließlich aus LIM-Domänen besteht und als Gerüstprotein in Multiproteinkomplexen fungiert, die während der Hämatopoese und der vaskulären Entwicklung die Genexpression steuern. Durch die Verknüpfung von Partnern wie TAL1/SCL, GATA-Faktoren und LDB1 trägt LMO2 zur Koordination der Linienfestlegung, der erythroiden Differenzierung und endothelialer Programme bei. Eine aberrante LMO2-Expression oder eine fehlregulierte Assemblierung dieser Komplexe wird mit veränderten transkriptionellen Schaltkreisen bei hämatologischen Malignomen und anderen Kontexten in Verbindung gebracht, in denen entwicklungsbezogene Transkriptionsnetzwerke reaktiviert werden. Als zentraler Regulator des Zellschicksals wird LMO2 intensiv hinsichtlich seiner Effekte auf Proliferation, Differenzierung und chromatinassoziierte Kontrolle der Transkription untersucht.
LMO2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LMO2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LMO2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LMO2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LMO2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.