Date published: 2026-7-18

1-800-457-3801

SCBT Portrait Logo
Seach Input

LIF CRISPR Activation Plasmid (m): sc-421432-ACT

0.0(0)
Produkt bewertenBitte stellen Sie eine Frage

Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • LIF CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • LIF CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom LIF CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom LIF CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Lif-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
    Gene Editing Promo Banner

    Bestellinformation

    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    LIF CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-421432-ACT
    20 µg
    $397.00

    LIF CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-421432-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Der murine Leukämie-inhibitorische Faktor (LIF) ist ein pleiotropes Zytokin der IL-6-Familie, das über den LIF-Rezeptor und gp130 signalisiert und dabei die JAK/STAT3-, MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege aktiviert. LIF reguliert die Selbsterneuerung und Pluripotenz embryonaler Stammzellen, beeinflusst die Differenzierung von Astrozyten und neuroinflammatorische Programme und moduliert das Verhalten hämatopoetischer und immunologischer Zellen. In peripheren Geweben trägt LIF zur Implantation und uterinen Rezeptivität, zum Knochenumbau sowie zu Gewebestressantworten bei, indem es zytokingesteuerte transkriptionelle Netzwerke koordiniert. Eine dysregulierte LIF-Signalgebung wurde in Modellen der Entzündung und Krebsbiologie mit veränderten Stammzellzuständen, fibrotischem Remodeling und Tumor–Stroma-Interaktionen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Signalweg- und Phänotyp-Studien unterstützt.

    LIF Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Lif-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    LIF Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Lif-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Lif-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LIF-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Lif-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LIF-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LIF-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Lif-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.